S T A R T S E I T E  •  K O N T A K T  •  I M P R E S S U M  •  D A T E N S C H U T Z E R K L Ä R U N G
zurück
  Bücherecke  
vor
STARTSEITE
LIVE STREAM
TEAM
JOBBÖRSE
PODCAST/MEDIATHEK
KINO
MEDIA DATEN
PINNWAND
SPORT REGIONAL
VR-FREIZEIT
BÖRSE IM VOGTLAND
DATENSCHUTZ
FREQUENZEN
I M P R E S S U M
TITELSUCHE
TITELSUCHE
#
Bücherecke
[Player]
#

Der bekannte Kölner Nachrichten-moderator Tom Monderath macht sich Sorgen um seine 84-jährige Mutter Greta, die immer mehr ver-gisst. Was anfangs ärgerlich für sein scheinbar so perfektes Leben ist, wird unerwartet zu einem Geschenk. Nach und nach erzählt Greta aus ihrem Leben – von ihrer Kindheit in Ostpreußen, der Flucht vor den russischen Soldaten im eisigen Winter, der Sehnsucht nach dem verschollenen Vater und ihren Erfolgen auf dem Schwarzmarkt in Heidelberg. Und dann passiert etwas völlig Unerwartetes. „Wer ist denn das?“, fragt Tom und zeigt auf das Foto mit dem schwarzen GI, der zwischen den Ur-Großeltern, Oma Emma, Tante Fine und seiner jugendlichen Mam vor dem Heidel-berger Schloss steht. „Das weißt du doch“, sagt Greta nach einer gefühl-ten Ewigkeit. „Das sind wir.“ „Ja, aber wer ist der amerikanische Soldat?“ „Du kannst manchmal dumm fragen.“ ... „Mam? Wer ist das? ... Sag schon. Wer ist das?“ „Na, dein Vater!“ Tom bleibt das Lachen im Hals stecken. „Mam, red doch keinen Unsinn.“

#

Wir alle haben sie und nicht immer sind die, die wir gerade haben uns auch willkommen. Sie können uns unglaublich beflügeln und sprichwörtlich leiden lassen, wie einen Hund. Es geht um Gefühle.
Dr. Leon Winscheid ist Psychologe und hat unseren Gefühlen ein ganzes Buch gewidmet, dass sich sehr großer Beliebtheit erfreut. „Besser fühlen- eine Reise zu mehr Gelassenheit“ hat es auf die Spiegel-Bestellerliste geschafft.
Hat Angst auch eine gute Seite? Gibt es die ewige Liebe? Und warum brauchen wir Langeweile? Gefühle bestimmen unser Leben, und doch wissen wir wenig über sie. Der Psychologe Leon Windscheid begibt sich auf eine bewegende Reise durch unser Innenleben. Er zeigt, was gerade so starke Emotionen wie Trauer und Wut besonders wertvoll macht und wie sie uns als Menschen helfen. Am Ende gewinnen wir ein neues Verständnis von uns selbst und verstehen, wieso Fühlen unsere größte Stärke sein kann.
Denn: Wer Mensch sein will, muss fühlen.

#

″Daheim″ erzählt die Geschichte einer Frau, die ihr früheres Leben hinter sich lässt und ans Meer zieht, in ein Haus für sich allein. Ihrem Exmann schreibt sie kleine Briefe, in denen sie erzählt, wie es ihr geht, in diesem neuen Leben im Norden.
Dort arbeitet sie im Imbiss ihres Bruders und sieht sich mit einem Mal unbekannten Ängsten ausgesetzt. In der Nacht steht plötzlich die Haustür offen. Ein Tier wohnt zwischen den Wänden, aufdringlich laut und un-sichtbar. Aber sie freundet sich auch mit ihrer Nachbarin Mimi an, die jeden Morgen nackt im Hafenbecken schwimmt. Sie schließt vorsichtige Freundschaften, versucht eine Affaire, fragt sich, ob sie heimisch werden könnte oder ob sie weiterziehen soll...
Judith Hermann erzählt von einer Frau, die vieles hinter sich lässt, Widerstandskraft entwickelt und in der intensiven Landschaft an der Küste eine andere wird. Sie erzählt von der Erinnerung. Und von der Geschichte des Augenblicks, in dem das Leben sich teilt, eine alte Welt verlorengeht und eine neue entsteht.

#

Die Zeichen auf einen entspannten Sommer stehen schlecht für Frieder: Nachprüfungen in Mathe und Latein. Damit fällt der Familienurlaub für ihn aus. Ausgerechnet beim gestrengen Großvater muss er lernen. Dieser unnahbare, kalte Mann, den er vor einigen Jahren noch siezen musste und einen kompletten Kontrast zur liebevollen Großmutter darstellt. Doch schon bald lernt Frieder den Menschen hinter seinem strengen Großvater kennen und sieht ihn mit anderen Augen...Doch zum Glück gibt es Alma, Johann und Beate, das Mädchen im flaschengrünen Badean-zug. Das hübsche, lebensfrohe Mäd-chen wird sein gesamtes bisheriges Leben durcheinander bringen. Ge-meinsam mit seinem besten Freund Johann und Frieders Schwester Alma, erlebt die Gruppe einen Som-mer, wie es ihn kein zweites Mal ge-ben wird. In diesen Wochen erlebt Frieder alles: Freundschaft, Angst, Respekt, Vertrauen, Liebe und Tod. „Der große Sommer“ könnte Ihnen helfen, sich zu erinnern und zurück-zukehren in die magischen Sommer Ihrer Jugend.

#

„Finde dich selbst. Bevor es ein anderer tut.“ Könnte man ironisch als Motto über dieses Buch schreiben.
Um der Midlifecrisis zu entgehen, begibt sich Björn Diemel auf Anraten seines Therapeuten auf Pilgerreise. Schnell stellt sich als Erkenntnis auf dem Jakobsweg heraus, dass Björns Leben die Mitte bereits längst über-schritten haben könnte: Ein unbe-kannter Mitpilger versucht, ihn zu töten. Aber nicht nur das. Björn lernt dabei einen pensionierten, schwer-kranken Staatsanwalt kennen, des-sen Geschichte ihn sehr bewegt und so einiges lehrt. Während bei den scheiternden Anschlägen auf ihn ein Pilger nach dem anderen seinen Lebensweg verlässt, versucht Björn ganz achtsam, sich seiner Haut zu wehren. Seine Pilger-Fragen nach Leben, Tod und Erfüllung bekommen plötzlich eine sehr praxisnahe Rele-vanz. Man schwankt beim Lesen von „Achtsam morden am Rande der Welt“ ständig zwischen spontanem Lachen und kurzem Nachdenken, weil man der in dem Wortspiel versteckten Lebensweisheit erstmal nachspüren muss.

#

Wie steht man da, wenn man fest-stellt, dass man das eigene Kind nicht lieben kann? Wenn auf das angeblich größte Glück sofort die Angst folgt?
Nach der schweren Geburt kann Blythe keine tiefe und intensive Bin-dung zu Violet aufbauen und dies spürt die Kleine intuitiv irgendwie. Wenn Fox morgens das Haus zur Arbeit verlässt, erlebt Blythe die Stunden bis zu seiner Rückkehr als Herausforderung bis zum Abend zu überleben. Die Kleine geht ihr mit dem Geschreie auf die Nerven, so das Blythe irgendwann Kopfhörer aufsetzt, um es auszublenden, bis Fox sie überrascht und einen Auf-stand macht... ″Ich war so enttäuscht, das sie mein Kind war.″ ist ein Zitat aus dem Buch, dass einem kalte Schauer über die Haut jagt und das doch in seiner Ehrlichkeit auch er-schütternd ist...Fox, der seine Tochter von ganzem Herzen liebt, beobachtet Blythe mit wachsendem Misstrauen. Bis eines Tages das Unglück über die Familie hereinbricht – und Blythe sich ihrer Wahrheit stellen muss.

#

Im Jahr 1962, als das nukleare Wett-rüsten seinen Höhepunkt erreicht, als in Algier und Paris Bomben explo-dieren, bricht im Wirtschaftswunder-Deutschland der junge Mediziner Nikolaos Spyridakis in die Eifel auf. Im Kreis Monschau sind die Pocken ausgebrochen, hochansteckend und lebensgefährlich. Mitten im Karneval droht nun Stillstand, Quarantäne. Der Rither-Chef will die Fabrik um jeden Preis offen halten... Ganz andere Pläne hegt Vera Rither: Die Allein-erbin studiert in Paris, bewundert Simone de Beauvoir und trägt den Geist der Avantgarde nach Mon-schau. Dort begegnet sie Nikolaos, der als Betriebsarzt durch die tief-verschneite Eifel zur Visite gefahren wird, vor Ansteckung geschützt durch einen Stahlarbeiteranzug. So unter-schiedlich die beiden auch sind, sie entdecken schnell, dass sie mehr verbindet als ihre Liebe zu Miles Davis. Steffen Kopetzky erzählt in „Monschau“ von einer Liebe im Aus-nahmezustand und verwandelt die wahren Begebenheiten eines Kapi-tels deutscher Geschichte in packen-de Literatur.