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Rechtsmediziner Dr. Fred Abel vom BKA bekommt es mit einem europa-weit agierenden Serienmörder zu tun. Im Umkreis europäischer Flughäfen geschehen Morde an Frauen, die der Täter mit einer mysteriösen Parole beschriftet. Durch eine spezielle DNA-Analyse gerät der Ex-Soldat Lars Moewig in Verdacht – ein alter Kumpel des Rechtsmediziners aus gemeinsamen Bundeswehrzeiten, dem Abel so brutale Verbrechen nie-mals zugetraut hätte. Doch Moewig fehlen die Alibis und er wird in U-Haft genommen. Während Moewigs Toch-ter an Leukämie stirbt, versucht Abel fieberhaft, den wahren Täter zu ent-larven. Eine atemlose Verfolgungs-jagd über den europäischen Konti-nent gefährdet nicht nur Abels Leben. Und die Zweifel an der Unschuld seines alten Freundes erdrücken ihn fast...Das wirklich Besondere an die-sem Thriller ist, dass er so echt daher kommt. Als Leser hat man den Ein-druck, mittendrin zu sein im Leben der Rechtsmediziner, die man nicht nur als Profi, sondern auch als Men-schen mit ihren Eigenheiten und Macken kennenlernt.

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Oma und Enkelin – zwei starke Frauen vom Niederrhein und die Frage: Wie viel Ehe verträgt ein er-fülltes Leben? Eine Ehe steht nach sechzig Jahren vor dem Aus – und eine junge Mutter ringt um eine Ent-scheidung, die nicht nur ihr Leben bestimmen wird. Ruth und Walter leben seit Ruths Sturz im Senioren-heim. Walter möchte am liebsten sofort zurück nach Hause, die vielen lebenslustigen Witwen hier sind ihm unheimlich. Ruth hingegen genießt die Gesellschaft von Gleichgesinn-ten...Die Geschichte der Großeltern erzählt Anne Gesthuysen in Form von Rückblenden. Wir erfahren, wie stark das Leben von Konventionen geprägt war und wie wenig Freiheit und Wahlmöglichkeiten dieser Generation zur Verfügung standen. Als nun Ruths Enkelin Sara, Mutter eines kleinen Sohnes, die Zusage für ein Forschungsstipendium in Cam-bridge erhält und von ihrem Mann vor eine Entscheidung gestellt wird, sucht sie Rat bei Ruth. Das Buch ist ein lesenswerter Roman über eine Familie im Deutschland der Gegenwart mit vier Generationen.

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»Mein Name ist Edward Snowden. Sie halten dieses Buch in Händen, weil ich etwas getan habe, das für einen Mann in meiner Position sehr gefährlich ist: Ich habe beschlossen, die Wahrheit zu sagen.«
Mit nur 29 Jahren schockiert Edward Snowden mit diesem Satz die Welt: Als Datenspezialist und Geheimnis-träger für NSA und CIA deckt er auf, dass die US-Regierung heimlich das Ziel verfolgt, jeden Anruf, jede SMS und jede E-Mail zu überwachen. Das Ergebnis wäre ein nie dagewesenes System der Massenüberwachung, mit dem das Privatleben jeder einzel-nen Person auf der Welt durchleuch-tet werden kann. Über jeden Men-schen auf der Welt, so Snowden, gibt es digitale Informationen aus sämt-lichen Internetaktivitäten und digita-len Speichern, die nie wieder ge-löscht werden. Edward Snowden riskierte alles, um das System der Massenüberwachung durch die US-Regierung aufzudecken...Dieses Buch bringt den wichtigsten Konflikt unserer Zeit auf den Punkt: Was akzeptieren wir – und wo müssen wir anfangen Widerstand zu leisten?

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Alles beginnt im Jahr 1937: Hals über Kopf folgt die Engländerin Alice ihrem Verlobten Bennett nach Amerika. Doch anstatt im Land der unbegrenzten Möglichkeiten findet sie sich in Baileyville wieder, einem Nest in den Bergen Kentuckys...Neuen Lebensmut schöpft Alice erst, als sie sich den Frauen der Packhorse Library anschließt, einer der Bibliotheken auf dem Lande, die auf Initiative von Eleanor Roosevelt gegründet wurden. Wer zu krank oder zu alt ist, dem bringen die Frauen die Bücher nach Hause. Tag für Tag reiten sie auf schwer bepackten Pferden in die Berge. Alice liebt ihre Aufgabe, die wilde Natur und deren Bewohner. Und sie fasst den Mut, ihren eigenen Weg zu gehen. Gegen alle Widerstände. Es ist ein Vergnügen, den Heldinnen des Buches, beim Wachsen zuzusehen, weil man förmlich spürt, wie sich die Schultern der Heldinnen straffen, während sie allen Lästermäulern und Widrigkeiten zum Trotz ihren Platz im Leben erobern.

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Eine mexikanische Journalistin bricht von New York aus gemeinsam mit ihrem Mann auf zum Sommerurlaub quer durch die USA. Auf dem Rücksitz sein Sohn und ihre Tochter, zehn und fünf Jahre alt....Das Ziel ist Apacheria, das Land, in dem einst die Apachen zu Hause waren. Doch während die einen Urlaub machen, machen sich zur gleichen Zeit Tausende von Kindern aus Zentralamerika und Mexiko nach Norden auf, zu ihren Eltern, die schon in den USA leben.... Sie haben einen langen Marsch vor sich, für den sie sich Essen und Trinken einteilen müssen. Sie klettern auf Züge und in offene Frachtcontainer. Nicht alle kommen bis zur Grenze. Und so verbindet das Buch die Themen Reise und Flucht zu einem vielschichtigen Roman voller Spannung und Dramatik vor einem politischen Hintergrund. „Das Archiv der verlorenen Kinder“ ist eine bewegende und brandaktuelle Geschichte darüber, was Flucht und was Menschlichkeit bedeuten in einer Welt, die aus den Fugen geraten ist.

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In der Weite der Steppe am Unterlauf der Wolga siedeln seit dem achtzehnten Jahrhundert Deutsche. 1916 führt dort Jakob Bach in dem kleinen Dorf Gnadental ein einfaches Leben als Schulmeister, das geprägt ist von den Rhythmen der Natur. Liebevoll wird die Liebe des Dorflehrers zur Tochter eines verschrobenen Bauern vom anderen Wolgaufer beschrieben, die er unterrichtet und wie er deswegen plötzlich von der sehr gläubigen Bevölkerung verstoßen wird...Hinter dieser scheinbar romantischen Geschichte vom Lande zieht allerdings schon bald die gigantische Kulisse des Zweiten Weltkrieges mit seinen Folgen herauf. Das Leben des ungleichen Paares Klara und Jacob kann sich den Ereignissen nicht entziehen... Die beiden werden in den Strudel der Geschichte hineingesaugt...
„Wolgakinder“ besticht nicht nur durch den dramatischen Verlauf der Geschichte der Wolgadeutschen in der Zeit von 1916 bis 1945.

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Luke besucht eine Schule für Hochbegabte, denn er besitzt ein fotografisches Gedächtnis und ist hochintelligent. Bald schon soll er trotz seines jungen Alters an einer Eliteuni studieren. Doch dann wir er eines Nachts aus seinem Elternhaus entführt und in ein mitten in den Wäldern des Bundesstaates Maine liegendes Geheimreservat gebracht.
Luke wacht weit entfernt im Institut wieder auf, in einem Zimmer, das wie seines aussieht, nur dass es keine Fenster hat. Und das Institut in Maine beherbergt weitere Kinder, die wie Luke paranormal veranlagt sind...Was die Jugendlichen für die Verbrecher, die dieses vermeintliche Institut leiten, so faszinierend macht, sind ihre paranormalen Begabungen...Diese Fähigkeiten der Kinder werden von den Mitarbeitern des Instituts benutzt, um die geheime Strategie eines global agierenden Netzwerkes umzusetzen. Mit grausamen Experimenten werden die Kinder drangsaliert, bis sie sich wehren…

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Es ist der größte Fälschungsskandal seit Jahrzehnten: Claas Relotius ehemals fest angestellter Redakteur des Nachrichtenmagazins DER SPIEGEL hatte Reportagen und Interviews aus dem In- und Ausland geliefert, bewegend und oftmals mit dem Anstrich des Besonderen. Class Relotius galt als Legende unter den Reportern. Sie alle wurden vom SPIEGEL und seiner Dokumenta-tionsstelle geprüft und abgenommen, sie wurden gedruckt, und dessen Autor Claas Relotius erhielt unzählige Preise dafür.... Die rund 60 ver-öffentlichten Texte, an denen Claas Relotius beteiligt war oder die er geschrieben hat, waren–ganz oder zum Teil–frei erfunden. Juan Moreno, der seit Jahren als freier Journalist für den SPIEGEL tätig ist, hat eher unfreiwillig und gegen heftigen Widerstand im SPIEGEL die Fälschungen aufgedeckt. Wie Claas Relotius überführt wurde, warum diese Fälschungen jahrelang unentdeckt bleiben konnten und was das über den Journalismus aussagt, darum geht es in diesem Buch.

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Weil sich die Eltern von Luise in einer Ehekrise befinden und ganz mit sich selbst beschäftigt sind, wird Luise von ihrer Großmutter Selma und deren bestem Freund, dem Dorf-Optiker, großgezogen.
Dort wird Luise immer wieder mit dem Tod konfrontiert, denn Großmutter Selma kann den Tod voraussehen. Immer, wenn ihr im Traum ein Okapi erscheint, stirbt am nächsten Tag jemand im Dorf. Unklar ist allerdings, wen es treffen wird. Davon, was die Bewohner in den folgenden Stunden fürchten, was sie blindlings wagen, gestehen oder verschwinden lassen, erzählt Mariana Leky in ihrem Roman...Doch auch wenn der Tod in Luises Leben eine zentrale Rolle spielt, wird der Roman nie düster und deprimierend – ganz im Gegenteil: Die Liebe zwischen Luise, ihrer Großmutter und dem Optiker und die Zuneigung, die die Bewohner in Luises Heimatdorf füreinander hegen, dämpfen jeden Schicksalsschlag. Das klingt nach Groschenroman, aber das ist dieses Buch ganz und gar nicht.