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Im Mittelpunkt des weihnachtlichen Fantasyromans steht der 15jährige Lukas und für den läuft alles schief: seine Mutter liegt wegen einer schweren Krankheit im Sterben, sein Vater hat sich verdrückt, die Zukunft ist düster und Weihnachten steht vor der Tür. Jetzt kann nur noch ein Wunder helfen! Leider glaubt Lukas weder an Wunder noch an Magie. Und an den Weihnachtsmann schon gar nicht. Aber Lukas würde alles für seine Familie und eine glückliche Zukunft tun. Sogar einer Weissagung folgen und sich um Mitternacht in den hohlen Stamm einer Ulme setzen.
Damit nimmt er das magische Ange-bot einer prophetischen Wanderin zwischen den Welten an: Das Leben seiner Mutter retten - wenn Lukas es schafft, die verborgene Welt des Winters zu erlösen... Lukas findet Gefährten, Gnome und streitlustige Feen, stellt sich den gehörnten Scha-bokks und unheimlichen Fängga - überwindet seinen Trotz und die nagenden Selbstzweifel. Doch alles steht auf der Kippe.... Denn das Tor zwischen den Welten schließt sich unerbittlich und die Zeit ist knapp.

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Yada wächst als Bürgerin einer schwimmenden Stadt in der Ostsee auf. Der nächste Ort an Land scheint Travemünde zu sein, doch auch der ist mindestens 60 Seemeilen weit entfernt. Yadas Blick schweift über das Meer, fällt auf die Algen, die sich allmählich in den Fugen der ″Statt″ ausbreiten, als wollten sie sich er-obern, was die Menschen hier ge-baut haben, dahinter - Windräder.
Die ″Seestatt″ ist ein autarker, abge-schiedener Ort; es gibt nicht einmal Internet. Ihr Vater, ein libertärer Tech-Unternehmer, hat die Seestatt als Rettung vor dem Chaos entworfen, in dem die übrige Welt versinkt. In den Jahren seit ihrer Gründung ist der Glanz vergangen, Algen und Moos überwuchern die Flächen. Yadas Vater fürchtet, sie könne das Schick-sal ihrer Mutter ereilen, die vor ihrem Tod an einer rätselhaften Krankheit litt. Und Yada macht eines Tages eine Entdeckung, die alles ins Wanken bringt. Klug, packend und visionär erzählt die Autorin von den utopischen Versprechen neuer Gemeinschaften und dem Glück im Angesicht des Untergangs.

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Der neue Roman der US-Autorin Lauren Groff ist eine Geschichte von Gemeinschaft und Macht und es spielt im 12. Jahrhundert in einem englischen Kloster. Im Mittelpunkt der Geschichte steht Marie, ein unehe-liches Kind des Königs, der ihre Mut-ter auf einem Feld vergewaltigt hat. Nach dem Tod der Mutter wendet sich Marie an ihre Halbschwester, die Königin. Marie ist siebzehn Jahre alt, groß und ungelenk und nach allge-meiner Ansicht ungeeignet für die Ehe und das höfische Leben. Sie verehrt ihre Königin, Eleonore von Aquitanien, doch die verstößt sie mit einem Lächeln: Marie soll Priorin eines abgelegenen Klosters werden, irgendwo im Schlamme Englands, fern von der zärtlichen Zuwendung ihrer Dienerin. Lebendig begraben in der Gemeinschaft verarmter Nonnen – ausgerechnet sie, die aus einer Familie von Kriegerinnen stammt und alles andere als fromm ist. In der Abgeschlossenheit des Klosters fin-det sie für sich und ihre Schwestern ungeahnte Möglichkeiten von weltlichem Einfluss, Wohlstand und neuer Gemeinschaft....

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Das Buch beginnt in Hamburg, 1920: Zehn Jahre gibt es die Parfümerie Douglas bereits, ein Grund zum Feiern! Weil sie sich darauf konzen-trieren möchten, neue internationale Kontakte zu knüpfen, geben die »Douglas-Schwestern« Marie und Anna Carstens das Tagesgeschäft in die Hände ihrer Patentöchter Hertha und Lucie Harders. Doch den jungen Frauen stehen schwierige Zeiten be-vor: Die deutsche Wirtschaft leidet unter den Reparationszahlungen, die Inflation lässt die Kundenzahlen sin-ken. Auf der Suche nach neuen Ver-kaufsideen lässt sich Lucie in Berlin und New York von den »Roaring Twenties« sowie den außergewöhn-lichen Düften inspirieren - und nicht zuletzt von der Liebe.
Das Ganze ist eine Zeitreise in die Vergangenheit, detailliert und liebe-voll erzählt und damit genau das Richtige für dunkle Herbstabende.
Die historischen Fakten sind alle minutiös recherchiert, die Handlung selbst ist jedoch frei erfunden – so verschränken sich Realität und Fantasie in der Geschichte immer wieder.


OSLO 1968. Es herrscht Aufbruchs-stimmung, von überall her ist der Klang von Freiheit zu hören. Es gibt politische Diskussionen, Proteste gegen den Vietnamkrieg, sexuelle Freiheiten werden ausgetestet... Agathe meldet sich kurz vor dem Abitur von ihrem konservativen Gym-nasium ab, um im neu gegründeten Versuchsgymnasium die freie Atmos-phäre von Summerhill atmen zu kön-nen. Alles könnte gut sein, wenn sie in der eigenen Familie nicht immer vor neue Rätsel gestellt würde. Die Mutter will Agathe und ihren Bruder nicht mehr sehen. Die Pianistin lebt in Dänemark ein freies, ungebunden-es Leben fernab von ihrer Familie in Musikerkreisen. Und der Vater von Agathe ist gar nicht der richtige Vater... Agathe und Morten befinden sich im freien Fall zwischen Lügen, Geheimnissen, Schmerz, Misstrauen und Wehmut, bis am Ende nicht viel übrigbleibt, eben nur noch die Frei-heit, die aber die anderen, nicht Agathe haben... Es ist ein Roman darüber, was passiert, wenn Eltern den Kindern den letzten Rest an Sicherheit und Orientierung nehmen.

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Daniela Dröscher erzählt in „Lügen über meine Mutter“ vom Aufwachsen in einer Familie, in der ein Thema alles beherrscht: das Körpergewicht der Mutter. Muss sie dringend abneh-men? Ja, das muss sie. Entscheidet ihr Ehemann. Und die Mutter ist dem ausgesetzt, Tag für Tag.
„Drei Dinge, sagt meine Mutter, hat sie bei ihrer Heirat unterschätzt: die Schwerkraft des Dorfes, die Bedürf-nisse ihres Prinzen, den Neid ihrer Schwiegermutter.“ Der Roman er-zählt aus der Perspektive der Toch-ter. Kam der Vater heim, fing er mit der Mutter an zu streiten. Tägliches Thema: seine Frau sei zu dick und muss abnehmen. Leider bleibt es nicht bei diesen Streitereien, der Va-ter wird zunehmend übergriffig, kauft eine Waage, zwingt die Mutter zu Diäten und Kuren und überwacht die Ziffern auf der Waage... Sein persön-liches Unvermögen oder das Schei-tern in seiner Karriere - an allem ist seine Frau wegen ihres Dickseins schuld. Als die Mutter wieder arbeiten möchte und diesen Wunsch auch durchsetzt, gehen dem Vater voll-kommen die Sicherungen durch...

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Rosie hat sich ihren Traum mit einer Webradio-Show erfüllt und nun hat sie das große Glück die Band Scarlet Luck interviewen zu dürfen. Rosie ist schon lange ein Fan der Band, dass fing schon an, als sie noch gar nicht wirklich bekannt waren und ihre Lie-der nur im Internet veröffentlicht ha-ben, denn deren Musik half ihr durch eine sehr schwere Zeit.
Normalerweise ist Rosie ruhig und souverän beim Interviewen und sie hat sich über alle Tabus informiert, um gar nicht erst in irgendein Fett-näpfchen zutreten, ganz oben steht, dass der Schlagzeuger Adam seit Jahren keine Berührungen duldet, Adam der sie am meisten fasziniert. Als es so weit ist, geht alles gründlich schief und das Interview wird abge-brochen, danach geht ein regelrech-ter Shitstorm los und lässt Rosie ver-zweifeln. Als sie von Fans sogar auf der Straße angegriffen wird, schaltet sich Scarlet Luck ein und lädt sie auf eines ihrer Konzerte ein und dann steht sie ein zweites Mal vor Adam. Adam, in dessen Augen sie einen un-fassbaren Schmerz erkennt-und dem sie niemals näherkommen darf...

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„Die Nacht unterm Schnee“ von Ralf Rothmann ist kein leichtes Buch... Elisabeth, das Flüchtlingsmädchen, das auf der Flucht aus Danzig nach Westen russischen Soldaten in die Hände fällt, tut sich als sie im Westen angekommen ist mit Walter zusam-men. Auch er hat Schweres hinter sich. Auf Befehl musste er als junges zwangseingezogenes Mitglied der Waffen-SS als Teil eines Erschieß-ungskommandos das Todesurteil gegen seinen besten Freund voll-strecken. Während er zu einem ernsten Eigenbrötler wird, versucht Elisabeth ihrem Trauma durch wilde Kneipennächte zu entkommen. Zunächst sind die Beiden als Melker auf einem Landgut tätig, um dann im Ruhrgebiet zu landen. Dort arbeitet er unter Tage und sie versorgt ihre zwei Kinder. Am Wochenende be-sucht sie dann gegen seinen Willen ständig Tanzlustbarkeiten.
In einem atemberaubend geschrie-benen Panorama der frühen Nach-kriegsjahre zeichnet Ralf Rothmann das Portrait einer Frau, der stets die Angst im Weg steht...

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In dem Roman geht es um eine Affäre, eine Frau am Scheideweg und ein Familiendrama.
Elle geht hinunter zum See. Alle Sommer ihres Lebens hat sie im Pa-pierpalast verbracht, dem Ferienhaus ihrer Familie. Hier kam ihre Familie zusammen, brach auseinander, fand sich neu. Inzwischen ist Elle fünfzig, hat Kinder und einen liebevollen Ehe-mann. Und doch ist eine Erinnerung in ihr lebendig, die sie gut gehütet glaubte. Seit der Mann, den sie schon ihr ganzes Leben lang liebt, gestern auf sie zukam. Elle springt ins Wasser, sie muss sich entschei-den: Gehen oder bleiben?
Elle Bishop, 50, glücklich verheiratet, steht also vor einer großen Entschei-dung: Bleibt sie bei ihrem Ehemann oder verlässt sie ihn und ihre Familie für ihren Jugendfreund, mit dem sie eine unvergessliche Nacht verbracht hat. Sie hat nur einen Tag Zeit, um herauszufinden, wer sie im Leben sein will und mit wem sie es verbrin-gen möchte. Im Papierpalast, dem Sommerhaus der Familie, steht sie vor der Frage, welche Art des Glücks sie wählen wird.