S T A R T S E I T E  •  K O N T A K T  •  I M P R E S S U M  •  D A T E N S C H U T Z E R K L Ä R U N G
zurück
  Bücherecke  
vor
STARTSEITE
LIVE STREAM
MEDIATHEK
TEAM
JOBBÖRSE
RÜCKBLICK
KINO
MEDIA DATEN
PINNWAND
SPORT REGIONAL
VA-TIPPS
BÖRSE IM VOGTLAND
FREQUENZEN
I M P R E S S U M
TITELSUCHE
#

Was passiert, wenn sich ein Psychiater mit dem deutschen Schulsystem und seiner Pädagogik beschäftigt? Ein Buch - und zwar eines, dass es in sich hat. ″Deutschland verdummt, wie das Bildungssystem die Zukunft unserer Kinder verbaut″ von Michael Winterhoff sorgt gerade deutschlandweit für Furore, denn es enthält provokante Thesen und drastische Schlussfolgerungen.

Bildung in Deutschland sei eine Katastrophe. Kinder und Gesellschaft nehmen Schaden, so warnt der Psychiater und redet Klartext.

Winterhoff zeigt anhand vieler Beispiele aus seiner langjährigen Praxis als Kinder- und Jugendpsychiater was heute in Kitas und Schulen falsch läuft – so falsch, dass in seinen Augen die Zukunft unserer Gesellschaft gefährdet ist. Leidtragende sind für ihn die Kinder, die man quasi sich selbst überlässt.

#

Ferdinand von Schirach ist wohl einer der bekanntesten Erzähler der Neuzeit.Nun ist wohl eines seiner persönlichsten Bücher erschienen. Der Autor erzählt von seiner Herkunft, von Begegnungen und Ereignissen, die er in sein moralisches, durchaus bürgerliches Weltbild einordnet. Gleich zu Beginn des Buchs begegnen wir einem jungen Menschen. Der Vater stirbt, als der Junge 15 Jahre alt ist. Einige Wochen nach der Beerdigung betrinkt der Junge sich auf dem elterlichen Anwesen, holt ein Gewehr aus dem Schrank und betritt den Garten: Er geht bis zur Ulme, die sein Vater zu seiner Geburt gepflanzt hat. Sein Vater hatte gesagt, er habe damals ein afrikanisches Goldstück unter die Ulme gelegt, sie werde ihm Glück bringen. Er nimmt den Lauf des Gewehrs in den Mund, er ist eigenartig kalt auf der Zunge. Dann drückt er ab. Dass der Junge in seinem Zustand vergessen hatte, das Gewehr zu laden, betrachtet auch er im Nachhinein als glückliche Wendung. Das ist stilvoller Lese-genuss, der berührt.

#

Es gibt den Bienenstich, den Bienenhonig und es gibt „ Die Geschichte der Bienen“...Ein Buch, das perfekt zum Sommer passt. Drei Familien. Drei Jahrzehnte. Drei Geschichten. Alle sind sie vereint durch die Bienen...England im Jahr 1852: Der Biologe und Samenhändler William kommt auf eine Idee, die alles verändern könnte – die Idee für einen völlig neuartigen Bienenstock.
Ohio, USA im Jahr 2007: Der Imker George arbeitet hart für seinen Traum. Bis eines Tages das Unglaubliche geschieht: Die Bienen verschwinden.
China, im Jahr 2098: Die Arbeiterin Tao bestäubt von Hand Bäume, denn Bienen gibt es längst nicht mehr. Als ihr Sohn jedoch einen mysteriösen Unfall hat, steht plötzlich alles auf dem Spiel: das Leben ihres Kindes und die Zukunft der Menschheit. Maja Lunde stellt einige der drängendsten Fragen unserer Zeit: Wie gehen wir um mit der Natur und ihren Geschöpfen? Welche Zukunft hinterlassen wir unseren Kindern? Wofür sind wir bereit zu kämpfen? Was, wenn das Bienensterben zum Äußersten führt?

#

Daniel Stelters Buch „Das Märchen vom reichen Land-wie die Politik uns ruiniert“ birgt jede Menge Sprengstoff und ist genau deshalb so interessant. Das Buch zeigt auf, wie die in den vergangenen Jahren aufgelaufenen Politikfehler auf den Gebieten der Eurorettung, Energieversorgung, Sozialversicherung und Infrastruk-turinvestitionen einen wirtschaftlichen Abstieg Deutschlands einleiten wer-den, wenn nicht sofort gehandelt wird. Und das tut Daniel Stelter so fundiert und umfassend, dass sich das Ganze liest wie ein Krimi. Wenn wir weitermachen wie bisher, so die These des Buches, wird nicht nur unsere Wirtschaftskraft in den kommenden Jahren rapide sinken, sondern nachfolgende Generationen werden die finanziellen Lasten, die uns heutige Politiker aufbürden, nicht stemmen können. Doch der Best-sellerautor entlarvt nicht nur das Märchen vom »reichen Land«, er zeigt auch konkrete Wege auf, wie wir dem Albtraumszenario entgehen können. Das sorgt bei Lesern und Kritikern für Begeisterung...

#

„Die Schokoladenvilla“ und spielt in Stuttgart im Jahr 1903. Judith Rothmann ist die Tochter eines bekannten Schokoladenfabrikanten und hat sich der Entwicklung neuer Sorten verschrieben. Ihr Traum ist es, später die Fabrik zu übernehmen, aber das ist für ihren Vater undenk-bar. Stattdessen soll sie eine vorteil-hafte Ehe mit einem ungeliebten Mann eingehen. Sie lebt für die Fabrik und die Schokolade und kann sich nur schwer vorstellen, das alles für einen – dazu noch ungeliebten – Ehemann aufzugeben. So lange
ihre Mutter Hélène bei einer Kur weilt, muss Judith sich daher um ihre 8jährigen Zwillingsbrüder kümmern... Zur gleichen Zeit will sich der Berliner Victor Rheinberger nach seiner Haftentlassung in Stuttgart eine neue Existenz aufbauen. Er ist fasziniert von Maschinen jeder Art und steigt so in Rothmanns Fabrik schnell auf. Judith und er wollen zusammen einen neuen Automaten entwickeln, in dem exklusive Schokoladentafeln verkauft werden. Dabei kommen sie sich immer näher...

Bücherecke
[Player]