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Jetzt versucht sich unser Morgenlämmer auch noch als Heimwerker...😲🤔 Wie weit er dabei mit seinem Halbwissen kommt, erfahren Sie in den nächsten Wochen immer montags, 17.45 Uhr und samstags, 10.15 Uhr bei uns im Programm📻🎧 oder hier zum Nachhören.

Beruhigend - er bekommt Hilfe von den Mitarbeitern vom
Heimwerkertipp

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Heute kümmern wir uns um eine Unterstellmöglichkeit für Dinge, die man im Garten so braucht. Eine Laube, ein Schuppen, ein Verschlag - der Möglichkeiten gibt’s viele und man kann auch gut und gerne eigene Ideen verwirklichen. Trotzdem ist zu empfehlen, vorm Bau die Rechtsgrundlagen zu prüfen. Haben Sie einen Garten in einer Kleingartenanlage gepachtet, ist die Satzung des Vereins zu beachten, außerdem stellt sich die Frage, ob eine Baugenehmigung nötig ist.

Beim Bau selbst sind eigentlich der Phantasie kaum Grenzen gesetzt. Die einfachste Variante: vier sogenannte Erdanker in den Boden rammen, vier Balken gleicher Länge senkrecht anschrauben und mit Balken und Dachlatten eine Dachkonstruktion draufbauen. Dort können dann Bretter aufgeschraubt und mit Dachpappe versiegelt werden. Es gibt aber auch Dachplatten aus Alu oder Plastik zu kaufen, diese kann man zuschneiden und auflegen. Dann können die Seitenwände entweder mit Brettern verschlagen, mit Platten oder auch Planen versehen werden und schon ist eine ganz einfache Unterstellmöglichkeit für Gartenmöbel, für die Schubkarre oder ähnliches fertig. Noch eine Dachrinne drangeschraubt, eine Regentonne aufgestellt und so kann auch noch das Regenwasser aufgefangen und zum Gießen benutzt werden.
Wer es stabiler möchte, sollte ein Fundament ausheben und evtl. eine Bodenplatte gießen. Das alles muss frostsicher sein - also mindestens 80 cm tief ausbuddeln. Dann mit Frostschutz und Beton auffüllen und an den Rändern Befestigungen für den Oberbau mit einbetonieren. Der weitere Aufbau kann ganz individuell gemacht werden. Vorteil hierbei ist - man hat einen festen Boden und kann stabiler aufbauen.
Wer all das umgehen möchte kann sich aber auch einen Schuppen oder ein Gartenhäuschen kaufen. Die gibt’s in vielen verschiedenen Varianten und hier reicht oftmals ein einfaches Streifenfundament um das Teil draufzustellen.
In dem Sinne - frisch ans Werk und gutes Gelingen…

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Heute geht’s in luftige Höhe, heute steigen wir aufs Dach. Gleich eins vorneweg – bitte keine Stunts, Dacharbeiten sollte wirklich nur machen, wer absolut schwindelfrei ist und sich das auch wirklich zutraut. Wir reden hier auch nicht vom Dach eines Mehrfamilienhauses, da sollten wirklich nur die Profis drauf. Wir kümmern uns um das Dach der Gartenlaube oder des Holzschobers – das reicht für Ungeübte allemal.
Es ist wichtig, jetzt vorm Beginn der Regenzeit einen prüfenden Blick auf das Dach zu werfen. Die extreme Sonneneinstrahlung der letzten Wochen kann speziell an der Dachpappe Schäden hinterlassen haben. Da können sich Risse bilden, durch die dann Nässe eindringen kann. Hier kann man mit sogenannter Schweißbahn entweder ein Stück neue Pappe drüber kleben oder auch ganze Bahnen austauschen. Dabei ist zu beachten, wenn die Dachpappe quer aufge-legt wird, muss mit der untersten Bahn, also ab der Dachrinne, begonnen wer-den. Die nächste Bahn muss dann einige Zentimeter überlappen. Wenn man das so macht, läuft das Wasser über die Stöße drüber. Die Bahnen müssen dann mit einer Flamme verschweißt werden und hier ist dringend zu empfehlen, dass der Dachdeckerlaie einen Fachmann zurate zieht. Das Verschweißen muss einfach aus Sicherheitsgründen ein Profi machen, die Brandgefahr ist ziemlich groß. Zur Not kann auch herkömmliche Dachpappe aufgenagelt wer-den. Da muss dann nichts verschweißt werden, allerdings nagelt heut kaum noch jemand auf dem Dach rum – verschweißen bringt einfach mehr Dichtheit.
Alternativ kann das Dach auch mit Dachplatten belegt werden. Dazu gibt es verschiedene Varianten aus Metall oder Kunststoff.
Zum Schluss noch zwei ganz wichtige Tipps: Ein Dach sollte nicht nur dicht sein, es muss auch stabil befestigt werden. Manch einer hat schon an Schrauben oder Nägeln gespart und nach dem nächsten Sturm sein komplettes Dach auf des Nachbarn Grundstück wiedergefunden. Und bitte richtig gut festhalten – auch bei Dacharbeiten gilt: Oben geblieben ist noch keiner, aber bei manchem hat das Herunterkommen weh getan.
In dem Sinne – frisch ans Werk und frohes Schaffen....

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Der erfahrene Gartenbesitzer weiß, Wasser hat man nie genug. Ich glaub, nach der Erfahrung der letzten Wochen und Monate werden jetzt viele Vogtländer verstärkt nach Möglichkeiten suchen, um jeden Tropfen Regenwasser irgendwie aufzufangen. Für den Fall, dass Sie noch eine ungenutzte Dachfläche haben – und wenn sie nur wenige Quadratmeter groß ist – frisch ans Werk.

Zuerst brauchen wir eine Dachrinne. Die anzubringen ist eigentlich kein Hexen-werk. Im Handel gibt es dazu viele verschiedene Systeme, bestehend aus Rin-nen, Haltern, Bögen und Fallrohren. Wichtig ist beim Anbauen, dass ein Gefälle in Richtung der Regentonne angelegt wird. Ist eigentlich logisch, denn Wasser fließt nun mal nicht bergauf. Am einfachsten ist es, den ersten und letzten Dach-rinnenhalter zuerst anbauen. Zwischen den beiden Haltern können Sie eine Richtschnur befestigen und mit der Wasserwaage und dem Zollstock das Ge-fälle einrichten. Erfahrene Klempner empfehlen 2 %, d.h. 2 cm Gefälle auf einen Meter Dachrinne. Am unteren Ende der Rinne wird dann das Fallrohr ange-bracht und das mündet in das Fass oder die Tonne. Diese sollten an die Dach-fläche angepasst werden.
Je größer das Dach, desto mehr Regenwasser kommt zusammen, desto größer muss der Stauraum sein. Regentonnen gibt’s in unterschiedlichen Größen. Be-sonders beliebt sind die großen IBC Behälter, die fassen 1000 Liter. Und wer ganz clever ist und Platz hat, kann im Garten auch eine Regenwasserzisterne verbuddeln. Die gibt es in ganz unterschiedlichen Größen und haben einen ent-scheidenden Vorteil: Die Zisternen in der Erde halten das Wasser kühl und es kann kein Sonnenlicht rankommen. Demzufolge bilden sich auch keine Algen und das Wasser bleibt lange klar und frisch. Nachteil: einfach nur den Wasser-hahn aufdrehen ist hier nicht. Zum Wasserzapfen brauchen Sie eine Pumpe.

Fazit: Für Wasser aus der Leitung muss bezahlt werden, Regenwasser kostet nix und Möglichkeiten zum Auffangen und Speichern gibt es viele. Deshalb – frisch ans Werk und frohes Schaffen…

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Heute nehmen wir ein Thema auf, welches allen Gartenbesitzern im Moment die Sorgenfalten auf die Stirn treibt. Es ist überall viel zu trocken, wir warten sehnlichst auf Regen...
Aber – wenn von oben nix kommt müssen wir eben nachhelfen. Deshalb geht’s heute um Bewässerungssysteme. Die beste Zeit zum Wässern ist der frühe Morgen oder der Vormittag – da ist es meist noch kühl, das Wasser versickert und die Pflanzen können es gut aufnehmen. Bitte auch nicht ständig kleine Mengen gießen – lieber in größeren Abständen und dafür reichlich. So kann das Wasser tief eindringen und die Pflanzen werden animiert, längere Wurzeln zu bilden, um die Trockenheit besser zu überstehen. Als Richtwert gelten hier 20 bis 25 Liter pro Quadratmeter – evtl. Regenmengen eingerechnet.
Wohl dem, der einen eigenen Brunnen besitzt, auch die gute alte Regentonne bietet einen gewissen Vorrat an Wasser – allerdings gilt hier – wenn nix nach-kommt ist ganz schnell Ebbe. Ganz gewiefte Gartenbesitzer besitzen IBC-Behälter mit einem Fassungsvermögen von ca. 1000 Litern.
Um das Wasser im Garten dorthin zu bringen, wo es gebraucht wird, gibt es viele verschiedene Möglichkeiten. Ganz vorn dran natürlich die Gießkanne und auch der gute alte Gartenschlauch. Für den gibt es die tollen Schlauchwagen. Man kann damit ganz bequem den Schlauch transportieren und nach Gebrauch auf eine Trommel aufrollen. Das Wasser wird aus dem Schlauch per Hand verteilt, oder es wird z.B. ein Rasensprenger oder ein Sprinkler benutzt. Auch hier gibt’s nichts was es nicht gibt, es gibt Anschlüsse für den Wasserhahn mit Mengendosierer und auch mit Zeitschaltuhr – hier fließt das Wasser dann nur zu ganz bestimmten Zeiten. Wasserpumpen in vielen Größen und Fördermengen ermöglichen das Auspumpen von Behältern oder auch Zisternen.
Außerdem gibt es Bewässerungssysteme, die fest verbaut werden. Dazu wird eine Schlauchleitung im Boden verbuddelt und dort angezapft, wo das Wasser fließen soll. Ganz zum Schluss gilt aber: Daumen drücken, dass Petrus endlich mal ein bissel mitmacht und Regen schickt. In dem Sinne - frisch ans Werk und gutes Gelingen…….

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Die einen sagen – ″Mach ich gerne, das macht Spaß...″ – die anderen sind davon nicht so begeistert. Es geht um das Rasenmähen. Ich persönlich gehör ganz klar zur ersten Gruppe – ich mach das gerne – mein Rasenmäher und ich wir sind ein starkes Team und wir drehen regelmäßig unsere Runden. Ich bin aber auch nicht der Typ, der den Rasen danach noch mit der Nagelschere bearbeitet und nen Anfall bekommt, wenn da mal ein Gänseblümchen wächst. Ich hab´s gerne natürlich. Beim Rasen wird eine Schnitthöhe von etwa 4 cm empfohlen. Rasiert man die Wiese weiter runter, bildet sich sehr schnell Moos und es besteht die Gefahr, dass der Rasen bei großer Hitze verbrennt.
Bei den Rasenmähern gibt es eine Riesenauswahl. Hier gilt – je größer die zu mähende Fläche desto größer und breiter sollte der Mäher sein. Immer mehr setzen sich Rasenmäher mit Elektroantrieb und Akkus durch, die sind im Vergleich zu Geräten mit Verbrennungsmotor leichter und vorallem auch sehr leise. Die meisten Mäher haben einen Antrieb, der das Schieben erleichtert. Das gemähte Gras kann entweder im Fangkorb aufgefangen und anschließend entsorgt werden, viele Mäher verfügen aber auch über eine sog. Mulchfunktion. Dabei wird das abgeschnittene Gras extrem klein gehäckselt und bleibt auf der Wiese liegen. Dort wird es durch Mikroorganismen zersetzt, und der Boden bekommt die Nährstoffe zurück, die ihm das Gras beim Wachsen entzogen hat. Nach dem gleich Prinzip arbeiten auch die Rasenroboter. Allerdings muss der Aktionsradius durch einen eingebuddelten Draht begrenzt werden. Dadurch weiß der Roboter – bis hierhin darf ich Mähen und nicht weiter!!!! Tun sie das nicht, fährt der Roboter einfach munter drauf los und macht auch vor dem Gartenteich nicht Halt. Er weiß ja nicht, dass Wasser und Elektronik keine gute Kombination sind…
Ganz zum Schluß noch ein persönlicher Tipp: Das Rasenmähen ist bei mir immer die letzte Arbeit des Tages. Danach setz ich mich entspannt auf die Wiese, freu mich über das vollbrachte Werk, genieß den Duft und trink ein Bier. Herrlich!!! Es gibt fast nichts schöneres – probieren Sie´s mal aus. In dem Sinne frohes Schaffen und gutes Gelingen…..

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Heute bauen wir uns einen Sitzplatz oder eine Terrasse aus Stein. Das macht Arbeit, es braucht Kraft und Ausdauer, UND es müssen erstmal einige Erdbewegungen gemacht werden. Hier sollte man vielleicht über einen Minibagger oder wenigstens über starke Helfer nachdenken. Außerdem muss der Haufen Erde irgendwohin – denn nur einen kleinen Teil davon brauchen wir am Ende zum Verfüllen.

Für den äußeren Rand der Terrasse gibt es eine große Auswahl von Randsteinen. Die müssen in Beton gesetzt werden, inklusive einer Rückenstütze um stabil zu stehen. Danach wird das Innere des Bauplatzes aufgebaut. Die unterste Schicht besteht aus Frostschutz, welcher mit einer Rüttelplatte verdichtet wird. Anschließend kommt Sand oder feiner Splitt drauf.

Als Bodenbelag gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten, Pflaster, Terrassenplatten, auch mache Fliesen eignen sich für den Einsatz im Außenbereich. Beim Verlegen ist genaues Arbeiten mit Wasserwaage und Richtschnur notwendig, es gilt Verlegpläne zu beachten und Steine müssen oftmals mit der Flex bearbeitet werden. Außerdem müssen Einbauhöhen beachtet werden und am Ende wird alles mit der Rüttelplatte auf die erforderliche Höhe gebracht und die Zwischenräume werden mit Sand verfüllt.
Eine Terrasse aus Stein bauen ist ein Anspruchsvolles Projekt – der Aufwand lohnt sich aber allemal.

Wer es ganz chic machen möchte – der baut noch eine Feuerstelle oder einen massiven Gill ein. Laternen bringen gemütliche Atmosphäre – hier sollten beim Bau auch gleich die Kabel mit verlegt werden. Und wenn dann alles fertig ist noch ein paar schöne Sitzmöbel oder eine Hollywoodschaukel draufstellen und auf möglichst viele gemütliche laue Sommerabende hoffen.

In dem Sinne – frohes Schaffen und gutes Gelingen!!!!!

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Was haben wir nicht in den vergangenen Wochen für schöne Dinge aus Holz gebaut. Eine Terrasse z.B. und auch einen Holzgartenzaun. Und weil Holz nun mal ein Naturprodukt ist und im Garten der Witterung widerstehen soll, müssen wir es behandeln. Tun wir das nicht – haben wir nicht lange Freude an unseren Bauwerken. Sie verwittern sehr schnell und werden morsch. Es sei denn, Sie haben sich für Tropenhölzer entschieden. Teakholz oder Bangkirai strotzen der hiesigen Witterung oftmals viele Jahre und müssen nicht behandelt werden.
Einheimische Hölzer wie Fichte, Lärche oder Douglasie werden meist kesseldruck-imprägniert. Das schützt gegen Pilzbefall und Fäulnis, aber nicht gegen das UV Licht der Sonne. Deshalb: Frisch ans Werk – noch schnell einen Malerhut aus Zeitungspapier gefaltet und schon kanns losgehen.
Die Auswahl bei Farben, Lacken und Lasuren ist riesig. Wichtig ist, dass unbedingt Holzschutzprodukte benutzt werden. Die sorgen nicht nur für eine attraktive Optik, sie schützen das Holz auch vor schädlichen Umwelteinflüssen.
Dünnschichtlasuren gehören zu den beliebtesten Produkten. Sie dringen tief in das Holz ein, sie lassen die Maserung durchschimmern und können leicht verarbeitet werden.
Holzschutzfarben bringen Farbe ins Spiel – es gibt sie in vielen Tönen. Allerdings ist Streichen mit Farbe aufwendiger. Meist muss erst eine Grundierung aufgebracht werden, weil Holz von Natur aus eine Vielzahl von Gerbstoffen und Harzen enthält. Die erzeugen Flecken, die dann durch die Farbe durchschimmern können.
Holzschutzöle sind besonders leicht zu verarbeiten, sie unterstreichen die natürliche Schönheit und heben die Maserung hervor. Bei allen Malerarbeiten am Holz gilt aber – keine Farbe oder Lasur ist für die Ewigkeit. Wer einmal gestrichen hat muss es immer wieder tun, in mehr oder weniger großes Zeitabständen. Wichtig auch – beim Malern, wenn möglich, Handschuhe tragen. Manche Farben beinhalten Stoffe, die die Haut reizen – viele Produkte lassen sich auch nur schwer entfernen, wenn sie einmal auf der Haut kleben. In dem Sinne – viel Spaß beim Streichen, frohes Schaffen und gutes Gelingen…

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Bei Gartenzäunen gibt es viele unterschiedliche Möglichkeiten, ich finde am natürlichsten sieht ein Holzzaun aus. Der Bau ist zwar etwas aufwendig, man muss auch ständig und genau messen – der Aufwand lohnt sich aber allemal.

Zuallererst muss überlegt werden, wie lang und auch wie hoch der Zaun werden soll. Danach richtet sich die Länge und auch die Stärke der Zaunsäulen, der Riegel – also der Querverbindung zwischen den Säulen – und auch der Zaunlatten. Die werden im Vogtland vielerorts auch als Asteln bezeichnet. Der Abstand zwischen den Zaunsäulen sollte nicht größer als drei Meter sein, sonst hängt nach einiger Zeit der Zaunriegel durch.
Die Säulen müssen frostsicher im Erdreich verankert werden, dazu müssen wir mindestens 80 Zentimeter tiefe Löcher buddeln, die mit Beton ausgegossen werden. Sie geben der Säule den notwendigen Halt. Empfehlenswert ist, am Anfang und am Ende des Zaunfeldes einen Pflock in die Erde zu schlagen und eine Richtschnur zu spannen. An der Schnur werden dann die Säulen in Längsrichtung ausgerichtet und damit sie auch wirklich gerade stehen, muss immer wieder die Wasserwaage rangehalten werden.
Danach werden die Zaunriegel auf Länge geschnitten, die Länge ergibt sich aus dem Abstand der Säulen. Zum Befestigen der Riegel an der Säule können Schlossschrauben oder auch spezielle Befestigungssysteme benutzt werden.
Zum Schluss werden die Latten angeschraubt. Bitte unbedingt an jede Latte die Wasserwaage ranhalten. Hängt schon die erste schief am Zaun wird´s nach hinten immer schlimmer. Zum gleichmäßigen Abstand der Latten gibt’s einen einfachen Trick. Eine Latte anschrauben und als Abstandsmaß zur nächsten einfach eine weitere Latte reinhängen. So ist der Abstand genauso breit wie die Latte selbst. Das sieht gut aus. Ein Tipp noch, wenn möglich sollten die Zaun-riegel und auch die Latten vor dem Zusammenbau gestrichen werden. Sind dann alle Latten am Zaun und das Bauwerk ist fertig, können Sie sich über die neidischen Blicke der Nachbarn freuen und die dann auch gern mal zum sprichwörtlichen Bier übern Gartenzaun einladen...

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Sind wir doch mal ehrlich – es gibt doch nix Schöneres, als im Sommer die Zeit im Garten zu verbringen. Mittendrin im Grün – nah dran an der Natur. Und weil ein Garten nicht nur Arbeit bedeutet, sondern auch Erholung bieten soll, brauchen wir einen Platz zum Verweilen und Entspannen. Dazu ist eine Terrasse eigentlich der ideale Ort. Die kann man sich z.B. aus Holz auch selbst zurecht zimmern. Wichtig ist erstmal, einen geeigneten Standort festzulegen. Praktisch ist es die Terrasse direkt an ein bestehendes Gebäude anzubauen. Da sitzt man ein bisschen geschützt, wenn das Wetter mal nicht so toll ist.

Auf alle Fälle muss der Untergrund der Terrasse gerade sein. Dazu muss – wenn nötig – das Erdreich begradigt werden und es müssen Auflagen für die Unterkonstruktion gebaut werden. Dazu kann man ein Fundament gießen oder es werden Bodenanker benutzt. Dann braucht eine Holzterrasse eine Unterkonstruktion und dazu eignen sich am besten Kanthölzer. Diese müssen aber unbedingt behandelt oder imprägniert sein, denn durch die Nähe zum Erdreich werden die sonst ganz schnell morsch. Bei der Unterkonstruktion muss unbedingt die Wasserwaage her – wir wollen ja nicht, dass die Terrasse am Ende schief dasteht und beim Essen die Roster vom Teller rollt. Obwohl - ein ganz leichtes Gefälle, aber nur so das man es nicht merkt, ist gut, dann kann später das Regenwasser von den Terrassendielen ablaufen. Apropos Terrassendielen - Sie können stabile Bretter benutzen, die natürlich imprägniert werden müssen. Besser geeignet sind Dielen aus Tropenholz oder heimischen Hölzern wie z.B. Lärche oder Douglasie. Die sind einfach wetterbeständiger. Beim Aufschrauben der Dielen sollten Edelstahlschrauben benutzt werden, die rosten nämlich nicht weg.

Noch ein Tipp zum Schluss – lassen Sie sich speziell beim Unterbau Zeit, lieber einmal zu viel gemessen und die Wasserwaage angelegt als zu wenig. Denn nur eine gerade Terrasse ist auch eine gute Terrasse.

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Heute legen wir uns einen Gartenweg an. Und eins gleich vorneweg: Ich hab das hinter mir – das ist teilweise eine kräftezehrende Angelegenheit. Da ist Manpower und Ausdauer gefragt. Also genau das Richtige für ordentliche Kerle!

Ein Gartenweg ist nicht nur praktisch, er sieht auch toll aus, wenn´s gut gemacht ist.

Der Untergrund des Weges muss auf alle Fälle frostsicher sein. Deshalb ist es nötig, mindestens einen halben Meter Erdreich zu entfernen und mit Frostschutz einen Unterbau zu schaffen. Als Wegebegrenzung eignen sich Randsteine oder Platten, diese sollten in Betonmasse gesetzt werden, um Halt zu bieten. Dazu brauchen Sie unbedingt eine Richtschnur und auch eine Wasserwaage: es soll ja alles schön gerade werden.
Als Belag gibt es unendlich viele Möglichkeiten. Angefangen von Pflaster in vielen verschieden Größen, Formen und Farben bis hin zur klassischen Gehwegplatte - ist alles möglich. Bei wenig begangenen Wegen reicht oft auch ein Belag aus Kies.

Als Werkzeug brauchen Sie unbedingt Zollstock, Wasserwaage und Richtschnur, dazu Hacke, Schaufel und einen Gummihammer. Eventuell auch eine Flex mit Steinscheibe und eine Rüttelplatte.

Je nach Länge und Breite des Weges sollten Sie schon mal ein paar Tage Bauzeit einkalkulieren, vielleicht hilft Ihnen ja der freundliche Nachbar von nebenan. Denn – wie schon gesagt - bei diesen Arbeiten ist Muskelkraft und Ausdauer gefragt. Um so besser schmeckt dann aber das Feierabendbier!

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Heute reden wir mal über die Grundausrüstung eines jeden Heimwerkers – es geht ums Werkzeug. Wer gerne zu Hause werkelt und selbst Hand anlegt hat davon meist schon eine gewisse Grundausrüstung. Ein paar Hämmer, Schraubenzieher und Schraubenschlüssel, einige Zangen, eine Bohrmaschine oder auch ein Akkuschrauber sind meist vorhanden. Schrauben, Nägel, Dübel, Bohrer, Zollstock, Wasserwaage und diverse Zangen sind oft auch schon da.

Im Garten kommen dann noch diverse Gartengeräte wie Hacke, Spaten, Schaufel, Heckenschere oder Rasenmäher dazu. Und da wir Vogtländer ja nette Menschen sind, hilft oft auch mal der Nachbar aus.

Bei mir zuhause funktioniert das richtig gut – was der eine nicht hat, das hat der andere und so wird sich quasi übern Gartenzaun ausgetauscht.

Einen Tipp aus eigener Erfahrung habe ich noch für Sie. Wenn es in Ihrer Werkstatt oder Garage an der Wand noch Platz gibt, dann basteln Sie sich doch ganz einfach ein schönes Werkzeugbrett. Der Vorteil ist: Man hat das Werkzeug nicht in allen möglichen Kästen, Kisten oder Schubkästen verteilt. Man sieht auf einen Blick was man hat und mit einem Griff hat man das gewünschte Teil.
Außerdem hat man nach dem Werkeln sofort den Überblick, ob alles wieder an Ort und Stelle ist. Nicht das ein Schlüssel oder gar die Bohrmaschine im Garten vergessen wird …….