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Jetzt versucht sich unser Morgenlämmer auch noch als Heimwerker...😲🤔 Wie weit er dabei mit seinem Halbwissen kommt, erfahren Sie in den nächsten Wochen immer montags, 17.45 Uhr und samstags, 10.15 Uhr bei uns im Programm📻🎧 oder hier zum Nachhören. Beruhigend - er bekommt Hilfe von den Mitarbeitern vom
Heimwerkertipp

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Bei Gartenzäunen gibt es viele unterschiedliche Möglichkeiten, ich finde am natürlichsten sieht ein Holzzaun aus. Der Bau ist zwar etwas aufwendig, man muss auch ständig und genau messen – der Aufwand lohnt sich aber allemal.

Zuallererst muss überlegt werden, wie lang und auch wie hoch der Zaun werden soll. Danach richtet sich die Länge und auch die Stärke der Zaunsäulen, der Riegel – also der Querverbindung zwischen den Säulen – und auch der Zaunlatten. Die werden im Vogtland vielerorts auch als Asteln bezeichnet. Der Abstand zwischen den Zaunsäulen sollte nicht größer als drei Meter sein, sonst hängt nach einiger Zeit der Zaunriegel durch.
Die Säulen müssen frostsicher im Erdreich verankert werden, dazu müssen wir mindestens 80 Zentimeter tiefe Löcher buddeln, die mit Beton ausgegossen werden. Sie geben der Säule den notwendigen Halt. Empfehlenswert ist, am Anfang und am Ende des Zaunfeldes einen Pflock in die Erde zu schlagen und eine Richtschnur zu spannen. An der Schnur werden dann die Säulen in Längsrichtung ausgerichtet und damit sie auch wirklich gerade stehen, muss immer wieder die Wasserwaage rangehalten werden.
Danach werden die Zaunriegel auf Länge geschnitten, die Länge ergibt sich aus dem Abstand der Säulen. Zum Befestigen der Riegel an der Säule können Schlossschrauben oder auch spezielle Befestigungssysteme benutzt werden.
Zum Schluss werden die Latten angeschraubt. Bitte unbedingt an jede Latte die Wasserwaage ranhalten. Hängt schon die erste schief am Zaun wird´s nach hinten immer schlimmer. Zum gleichmäßigen Abstand der Latten gibt’s einen einfachen Trick. Eine Latte anschrauben und als Abstandsmaß zur nächsten einfach eine weitere Latte reinhängen. So ist der Abstand genauso breit wie die Latte selbst. Das sieht gut aus. Ein Tipp noch, wenn möglich sollten die Zaun-riegel und auch die Latten vor dem Zusammenbau gestrichen werden. Sind dann alle Latten am Zaun und das Bauwerk ist fertig, können Sie sich über die neidischen Blicke der Nachbarn freuen und die dann auch gern mal zum sprichwörtlichen Bier übern Gartenzaun einladen...

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Sind wir doch mal ehrlich – es gibt doch nix Schöneres, als im Sommer die Zeit im Garten zu verbringen. Mittendrin im Grün – nah dran an der Natur. Und weil ein Garten nicht nur Arbeit bedeutet, sondern auch Erholung bieten soll, brauchen wir einen Platz zum Verweilen und Entspannen. Dazu ist eine Terrasse eigentlich der ideale Ort. Die kann man sich z.B. aus Holz auch selbst zurecht zimmern. Wichtig ist erstmal, einen geeigneten Standort festzulegen. Praktisch ist es die Terrasse direkt an ein bestehendes Gebäude anzubauen. Da sitzt man ein bisschen geschützt, wenn das Wetter mal nicht so toll ist.

Auf alle Fälle muss der Untergrund der Terrasse gerade sein. Dazu muss – wenn nötig – das Erdreich begradigt werden und es müssen Auflagen für die Unterkonstruktion gebaut werden. Dazu kann man ein Fundament gießen oder es werden Bodenanker benutzt. Dann braucht eine Holzterrasse eine Unterkonstruktion und dazu eignen sich am besten Kanthölzer. Diese müssen aber unbedingt behandelt oder imprägniert sein, denn durch die Nähe zum Erdreich werden die sonst ganz schnell morsch. Bei der Unterkonstruktion muss unbedingt die Wasserwaage her – wir wollen ja nicht, dass die Terrasse am Ende schief dasteht und beim Essen die Roster vom Teller rollt. Obwohl - ein ganz leichtes Gefälle, aber nur so das man es nicht merkt, ist gut, dann kann später das Regenwasser von den Terrassendielen ablaufen. Apropos Terrassendielen - Sie können stabile Bretter benutzen, die natürlich imprägniert werden müssen. Besser geeignet sind Dielen aus Tropenholz oder heimischen Hölzern wie z.B. Lärche oder Douglasie. Die sind einfach wetterbeständiger. Beim Aufschrauben der Dielen sollten Edelstahlschrauben benutzt werden, die rosten nämlich nicht weg.

Noch ein Tipp zum Schluss – lassen Sie sich speziell beim Unterbau Zeit, lieber einmal zu viel gemessen und die Wasserwaage angelegt als zu wenig. Denn nur eine gerade Terrasse ist auch eine gute Terrasse.

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Heute legen wir uns einen Gartenweg an. Und eins gleich vorneweg: Ich hab das hinter mir – das ist teilweise eine kräftezehrende Angelegenheit. Da ist Manpower und Ausdauer gefragt. Also genau das Richtige für ordentliche Kerle!

Ein Gartenweg ist nicht nur praktisch, er sieht auch toll aus, wenn´s gut gemacht ist.

Der Untergrund des Weges muss auf alle Fälle frostsicher sein. Deshalb ist es nötig, mindestens einen halben Meter Erdreich zu entfernen und mit Frostschutz einen Unterbau zu schaffen. Als Wegebegrenzung eignen sich Randsteine oder Platten, diese sollten in Betonmasse gesetzt werden, um Halt zu bieten. Dazu brauchen Sie unbedingt eine Richtschnur und auch eine Wasserwaage: es soll ja alles schön gerade werden.
Als Belag gibt es unendlich viele Möglichkeiten. Angefangen von Pflaster in vielen verschieden Größen, Formen und Farben bis hin zur klassischen Gehwegplatte - ist alles möglich. Bei wenig begangenen Wegen reicht oft auch ein Belag aus Kies.

Als Werkzeug brauchen Sie unbedingt Zollstock, Wasserwaage und Richtschnur, dazu Hacke, Schaufel und einen Gummihammer. Eventuell auch eine Flex mit Steinscheibe und eine Rüttelplatte.

Je nach Länge und Breite des Weges sollten Sie schon mal ein paar Tage Bauzeit einkalkulieren, vielleicht hilft Ihnen ja der freundliche Nachbar von nebenan. Denn – wie schon gesagt - bei diesen Arbeiten ist Muskelkraft und Ausdauer gefragt. Um so besser schmeckt dann aber das Feierabendbier!

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Heute reden wir mal über die Grundausrüstung eines jeden Heimwerkers – es geht ums Werkzeug. Wer gerne zu Hause werkelt und selbst Hand anlegt hat davon meist schon eine gewisse Grundausrüstung. Ein paar Hämmer, Schraubenzieher und Schraubenschlüssel, einige Zangen, eine Bohrmaschine oder auch ein Akkuschrauber sind meist vorhanden. Schrauben, Nägel, Dübel, Bohrer, Zollstock, Wasserwaage und diverse Zangen sind oft auch schon da.

Im Garten kommen dann noch diverse Gartengeräte wie Hacke, Spaten, Schaufel, Heckenschere oder Rasenmäher dazu. Und da wir Vogtländer ja nette Menschen sind, hilft oft auch mal der Nachbar aus.

Bei mir zuhause funktioniert das richtig gut – was der eine nicht hat, das hat der andere und so wird sich quasi übern Gartenzaun ausgetauscht.

Einen Tipp aus eigener Erfahrung habe ich noch für Sie. Wenn es in Ihrer Werkstatt oder Garage an der Wand noch Platz gibt, dann basteln Sie sich doch ganz einfach ein schönes Werkzeugbrett. Der Vorteil ist: Man hat das Werkzeug nicht in allen möglichen Kästen, Kisten oder Schubkästen verteilt. Man sieht auf einen Blick was man hat und mit einem Griff hat man das gewünschte Teil.
Außerdem hat man nach dem Werkeln sofort den Überblick, ob alles wieder an Ort und Stelle ist. Nicht das ein Schlüssel oder gar die Bohrmaschine im Garten vergessen wird …….